Nordrhein-Westfälische Kurzbahnmeisterschaften 2016 in Wuppertal
Wenn man das
Wort „Oper“ hört, denkt man an großartige Werke voller Emotionen. All dies gab es am vergangenen
Wochenende auch in der Wuppertaler Schwimmoper. Bei den Nordrhein-Westfälischen
Kurzbahnmeisterschaften gab es von Freud‘ bis Leid alle Gefühlsregungen, als die Athleten ihr
Bestes gaben. Auch zwei Schwimmern des TVE Greven, denen es im Vorfeld gelungen war, die
geforderten Qualifikationszeiten zu unterbieten, nahmen an dem Spektakel teil. Jonathan Hildmann
und Lars Zeggelaar nutzten die Chance sich mit den besten Schwimmern des Landes zu messen.
Beide hatten sich in den letzten Wochen gezielt auf diesen Wettkampf vorbereitet. Zunächst im einwöchigen Trainingslager in den Herbstferien, anschließend durch individuelle und speziell zugeschnittene Trainingspläne. Entsprechend vorbereitet und mit der Hoffnung auf gute Ergebnisse gingen beide in den Wettkampf.
Gleich der erste Start zeigte, dass sich der Aufwand gelohnt hat. In 0:55,55 Minuten schwamm Jonathan Hildmann (Jahrgang 1998) die 100 Meter Freistil so schnell wie nie ein TVE-Schwimmer zuvor: Vereinsrekord. „Ich bin gut ins Rennen hineingekommen. Nur auf den letzten Metern wurde es richtig hart und ich musste kämpfen“, bilanzierte er nach seinem Rennen. Über die 50 Meter Freistil ließ er in 0:25,19 Minuten einen Vereinsjahrgangsrekord folgen. Beinahe wäre ihm auch noch eine weitere Bestleistung gelungen, doch nach 50 Metern Rückenschwimmen fehlte ihm die Winzigkeit von neun Hundertstelsekunden zu seinem eigenen Rekord. In 0:29,38 Minuten legte er aber dennoch die zweitbeste Zeit der Vereinsgeschichte hin.
Noch knapper war es bei Lars Zeggelaar (Jahrgang 2000). Er verpasste über 50 Meter Brust seine Kurzbahnbestzeit um gerade einmal fünf Hundertstel. Mit der Zeit von 0:33,24 Minuten war er dennoch zufrieden. Auch bei seinem zweiten Start über die doppelte Distanz lief es für ihn gut. In 1:13,17 schwamm er an den Bereich seiner Bestzeit heran. Lediglich mit seinen Wenden haderte er ein wenig: „Ich bin nie richtig passend an die Wand herangekommen und habe so leider etwas Zeit verloren.“
Dass beide trotz der guten Zeiten bei der Medaillenvergabe keine Rolle spielten, war letztlich völlig nebensächlich. Zu groß sind die Unterschiede was die Trainingsmöglichkeiten angeht. Zufrieden waren schließlich auch die Trainer Margitta Tollkühn und Jan Kleimeier. „Beide haben in der Vorbereitung voll mitgezogen und sich mit den gezeigten Leistungen selbst belohnt“, freuten sie sich mit ihren Aktiven.
von Jan Kleimeier
08.11.2016
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