38. Pokalschwimmen 2017 in Warendorf
Starke Konkurrenz, viele Starts und die ungewohnte 50-Meter-Bahn - das Warendorfer Pokalschwimmen in der Sportschule der Bundeswehr stellte die 16 Schwimmer des TVE Greven vor einige Herausforderungen. Mit 73 Bestzeiten bei 93 Starts zeigten die Grevener, dass sie den Bedingungen gut gewachsen waren. Nur die Schwimmer der großen Vereine, deren Trainingsmöglichkeiten denen des TVE deutlich überlegen sind, verhinderten eine größere Ausbeute als eine Silber- und fünf Bronzemedaillen.
Besonders überrascht war Lara Nobbe (Jahrgang 2006), als sie erfuhr, dass sie zur Siegerehrung durfte. Entsprechend groß war ihre Freude über die Silbermedaille nach 400 Metern Freistil. Insgesamt schien den TVE-lern die lange Freistilstrecke zu liegen, denn auch Justus Domning (2005), Lena Schäpermeier (2004) und Jonathan Hildmann (1998) erreichten als Dritte eine Podestplatzierung über diese Strecke. Zwei weitere Bronzemedaillen gewannen Lasse Albrecht (2006) über 50 Meter Freistil und Damian Kucuran (2003) über 200 Meter Brust.
Ebenfalls Grund zur Freude hatten zwei Brustspezialisten: Hannah Grabbe (2004) schaffte über 50 Meter Brust auf den letzten Drücker die Pflichtzeit für die NRW-Meisterschaften, Lars Zeggelaar (2000) unterbot die geforderten Zeiten über 50 und 100 Meter. Außerdem qualifizierte sich Jonathan Hildmann über 50 Meter Freistil.
Sophie Kroner (2004) hingegen ärgerte sich nach ihrem Rennen ein wenig. Zum ersten Mal hatte sie die 200 Meter Schmetterling - eine der härtesten Strecken im Beckenschwimmen - erfolgreich bewältigt, um anschließend festzustellen, dass sie als Vierte eine Medaille knapp verpasste. Ähnlich erging es Niels Albrecht (1998), der über 400 Meter Freistil nur um wenige Sekunden an Bronze vorbeischrammte.
Weitere Grevener Schwimmer nutzten die Gelegenheit, um neue Langbahnbestzeiten aufzustellen. Maja Peppenhorst (2005), Julius Vollenbröker (2004), Christian Ross (2003) und Jia-Lin Shi (1998) gelang es sogar, sich bei jedem der bis zu sieben Starts zu verbessern. Lucy Springensguth (2004) und Jan Kleimeier (1988) erschwammen sich ebenfalls neue Bestmarken.
Im und am Becken hatte die Warendorfer Sportunion wieder einmal für optimale Bedingungen gesorgt. Neben der elektronischen Zeitnahme und den Profi-Startblöcken kamen in diesem Jahr auch erstmals die neuen Rückenstarthilfen zum Einsatz, mit denen sich die Schwimmer von einem Balken noch besser abdrücken können.
von Jan Kleimeier
05.04.2017

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