30. Flutlichtpokal 2026 in Oelde

BildEine ganz besondere Atmosphäre erlebten die zwölf Schwimmer des SV Greven beim 30. Flutlichtpokalschwimmen im Oelder Parkfreibad. Beginnend am frühen Nachmittag, zog sich der Wettkampf bis in die Dämmerung, bevor nach Sonnenuntergang die Flutlichter aufflammten und die Finalläufe in ganz besonderer Stimmung starteten. Diesen besonderen Wettkampf nutzten auch viele große Vereine, die sogar aus dem Rheinland kamen, als Saisonabschluss und sorgten somit für starke Konkurrenz.

Samstagabend, kurz vor elf Uhr, Flutlichtatmosphäre. Der Stadionsprecher hat seine Musikboxen voll aufgedreht, doch die SVG-Schwimmer schreien noch ein bisschen lauter. Alle, bis auf einen. Denn Louie Banna (Jahrgang 2013) hat sich für das Finale der schnellsten sechs Schwimmer seines Jahrgangs qualifiziert. Jetzt schwimmt er auf der Randbahn im Endlauf über 200 Meter Lagen, und seine Mannschaftskameraden feuern ihn Lautstark an. Nach 2:50,67 Minuten steht für ihn nicht nur eine neue Bestzeit, sondern auch der fünfte Platz – eine Steigerung gegenüber den Vorläufen. „Ich konnte die Stimmung total genießen, das hat mir die nötige Extra-Motivation gegeben“, freut er sich nach seinem erfolgreichen Rennen.

Zuvor waren bei strahlendem Sonnenschein auch die anderen SVG-ler an den Start gegangen. Besonders hervorzuheben sind Toni Dahlmann (2013), der bei jedem seiner vier Starts eine neue Bestzeit erzielte und über 50 Meter Freistil als Neunter unter die ersten Zehn schwamm. Die gleiche Platzierung und somit ebenfalls ein Top-Ten-Ergebnis erreichte Enna Petring (2014) über 50 Meter Rücken. Sie schwamm drei neue Bestzeiten.

Viermal unter die ersten 20 schaffte es Franziska Schulze Eilfing (2013), über 50 Meter Freistil sprang für sie sogar der 15. Platz heraus. Nils Trendelkamp (2012) schwamm über 50 Meter Brust bis auf den 14. Platz nach vorne, Nele Stegemann (2012) erreichte einmal Platz 17 über 50 Meter Rücken. Alle drei erzielten dabei zahlreiche neue Bestleistungen.

Überhaupt konnten sich die Grevener Schwimmer bei diesem Wettkampf überdurchschnittlich oft verbessern. Mindestens eine neue Bestzeit stand am Ende des Tages bei jedem Schwimmer in den Ergebnislisten, die meisten schafften sogar zwei bis drei neue persönliche Rekorde bei ihren bis zu vier Starts. Wirklich jedes ihrer vier Rennen mit Bestzeit beendete Leonie Böckenholt (2012), weitere Bestmarken erreichten Zlata Borysov, Emma Rittstieg (beide 2012), Malia Petring, Marie Schräder (beide 2011) und Matilda Büchel.

von Jan Culemann
18.07.2026