41. Pokalschwimmen 2024 in Warendorf

BildKurz vor Ende der Hallenbadsaison ging es für 18 Schwimmer des SV Greven zum Pokalschwimmen nach Warendorf, um in der Sportschule der Bundeswehr schon einmal einen Vorgeschmack auf die anstehende Langbahnsaison zu bekommen. Dass sie die ungewohnte 50-Meter-Bahn nicht fürchten müssen, beweisen 54 neue Bestzeiten bei 71 Starts.

Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Louie Banna (Jahrgang 2013). Er gewann nicht nur eine Silber- und zwei Bronzemedaillen, sondern schwamm über 100 Meter Rücken, 100 Meter Brust, 100 Meter Freistil und 200 Meter Lagen jeweils einen neuen Vereinsjahrgangsrekord. Mit seinen Zeiten qualifizierte er sich außerdem für den NRW-Schwimmmehrkampf im Mai. Dieses Ziel hat auch Leah Linnemann (2014). Sie gewann über 50 Meter Brust die Goldmedaille und wurde Zweite über die doppelte Distanz. Bronze über 50 Meter Schmetterling komplettiert ihrem Medaillensatz. Ob auch sie sich für den NRW-SMK qualifiziert hat, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Maximilian Schülling erschwamm sich Gold über 400 Meter Freistil und Silber über 100 Meter Freistil.

Weit nach vorne ging es auch für Zlata Borysov (2012). Sie schwamm insgesamt fünf neue Bestzeiten, über 50 Meter Rücken belegte sie den vierten Platz. Nils Trendelkamp (2012) wurde über die gleiche Strecke Fünfter, zweimal erreichte er den sechsten Platz. Ebenfalls zweimal auf den sechsten Rang schwamm Toni Dahlmann (2013), er erzielte bei jedem seiner vier Starts eine neue Bestzeit. Enna Petring (2014) belegte über 100 Meter Freistil ebenfalls den sechsten Platz.

Erfolgreich waren auch die älteren Grevener Schwimmer. Lars Zeggelaar (2000) belegte jeweils mit Bestzeit zweimal den siebten Platz, Artem Borysov (2005) schwamm auf einmal auf Platz acht. Etwas jünger, aber genauso erfolgreich war Katharina Kurk (2010) als Siebte über 100 Meter Rücken. Das Abschließende Top-10-Resultat für den SVG erreichte Jonas Muer (2009) mit Platz zehn über 100 Meter Freistil, eine Platzierung, die Nele Stegemann (2012) und Lasse Nobbe (2008) beide über 100 Meter Rücken als Elfte nur knapp verpassten.

Im stark besetzten Jahrgang 2011 hatten es Janna Müller, Malia Petring und Marie Schräder mit vielen schnellen Konkurrentinnen zu tun. Sie belegten ordentliche Platzierungen im Mittelfeld und erreichten jeweils bei allen fünf Starts neue Bestzeiten. Im Mittelfeld platzierten sich Matilda Büchel (2009) und Robert Hupka (1989).

Trainerin Margitta Tollkühn und Maximilian Schülling, der neben seinen eigenen Starts auch noch die Betreuung der Schwimmer übernahm, freuten sich zusammen mit ihren Aktiven über die vielen neuen Bestzeiten mit zum Teil deutlichen Verbesserungen.

von Jan Kleimeier
23.04.2024