European Aquatics Masters Championships 2016 in London
Einmal dort
schwimmen, wo die großen Vorbilder olympische Titel gewonnen haben, das konnten jetzt vier
Schwimmer des TVE Greven. Bei den European Aquatics Masters Championships, den
Europameisterschaften der Schwimmer über 25 Jahren, gingen sie im Londoner Olympiabad an den
Start. Insgesamt rund 10.000 Teilnehmer aus allen Teilen Europas, die jüngsten gerade 25, die
älteste schon 95 Jahre alt, starteten an den fünf Wettkampftagen.
Ein Wettkampf mit so vielen Teilnehmern ist für die Organisatoren eine große Herausforderung. Probleme zeigten sich vor allem an den ersten Tagen, als die Helfer mit der Masse an Schwimmern sichtlich überfordert waren und sich lange Schlangen am Athleteneingang bildeten. Mit fortlaufender Zeit lernten allerdings Helfer und Schwimmer dazu, und die Situation entspannte sich sichtlich. Auch die TVE-Schwimmer blieben von diesem Organisationschaos nicht verschont. Mit schweren Beinen nach dem langen Anstehen gingen sie in ihre ersten Rennen. Entsprechend ernüchternd waren bei einigen Schwimmern die Ergebnisse.
Wenig beeindrucken ließ sich davon die erfahrenste Grevener Schwimmerin. Ruth Niehaus (Altersklasse 35) startete über die drei Bruststrecken 50, 100 und 200 Meter und erreichte jeweils Platzierungen unter den ersten 30 ihrer Altersklasse. Kim und Jan Kleimeier (beide AK 25) fühlten sich eher auf den Freistil- und Rücken-Sprintstrecken zuhause. Kim überzeugte mit einem 40. Platz über 50 Meter Rücken, Jan wurde über 100 Meter Freistil 73. bei 251 Teilnehmern. Etwas unzufrieden mit seinen Ergebnissen war Lukas König (AK 25). Der 233. Platz über 100 Freistil war nicht das, was er sich erwartet hatte.
Ein Höhepunkt jedes Wettkampfes sind immer die Staffeln. Zweimal traten die Grevener als Team an und konnten mit ordentlichen Platzierungen das Becken verlassen. Nach den 4x50 Metern Lagen stand ein 16. Platz zu Buche, über 4x50 Meter Freistil reichte es zu Platz 18. Aufgrund der vielen Teilnehmer wurde dieses Rennen erst um halb eins nachts angepfiffen. Ein Lob gilt hier den vielen freiwilligen Helfern, die selbst um diese Uhrzeit noch freundlich und hilfsbereit waren.
Natürlich ließen es sich die TVE-ler nicht nehmen, zwischendurch mit der U-Bahn in die Innenstadt zu fahren, um Sightseeing zu betreiben. Schließlich darf bei einer Fahrt nach London ein Besuch am Buckingham Palast und Big Ben nicht fehlen.
von Jan Kleimeier
01.06.2016
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