Jonathan Hildmann mit dem Bezirkskader in Warendorf

BildSeit gut einem halben Jahr gehört der zwölfjährige Jonathan Hildmann dem Bezirkskader des Schwimmbezirks Nordwestfalen an. Nach mehreren Wochenendlehrgängen in Gladbeck, bei denen vor allem Athletik, Ausdauer und Technik trainiert wurden, stand am vergangenen Wochenende ein Wettkampf auf dem Programm. Zusammen mit den anderen Mitgliedern des Kaders fuhr Jonathan zum international besetzten Pokalschwimmen nach Warendorf. Dort absolvierte er an zwei Tagen sieben Einzelstarts. Bei seinen Rennen über 200 Meter Brust und 400 Meter Freistil stoppten die Uhren am Ende bei einer persönlichen Bestzeit, über die 100-Meter-Distanzen in Freistil und Rücken erschwamm er sich jeweils eine Saisonbestleistung. Über seine Erfahrungen in der nordwestfälischen Auswahlmannschaft berichtet er in einem kleinen Interview:

Du bist jetzt seit gut einem halben Jahr im Bezirkskader, erinnerst du dich noch an das erste Treffen?
Jonathan Hildmann: Ja, wir haben ein paar Spiele zum Kennenlernen gemacht und es hat mir direkt Spaß gemacht.

Seitdem habt ihr ja etwa jeden Monat einmal zusammen trainiert, wie hast du persönlich die Trainingseinheiten erlebt?
Jonathan Hildmann: Es war schon ein bisschen mehr als wir hier in Greven trainieren. Drei Stunden, davon eine Stunde Athletik an Land und zwei Stunden im Wasser. Wir sind auch viel mehr Serien geschwommen und keine Sprints. Insgesamt war das ganz schön anstrengend.

Ihr seid insgesamt 28 Schwimmer im Kader, viele kanntest du vorher nicht. Haben sich da über die Zeit auch Freundschaften entwickelt?
Jonathan Hildmann: Doch, schon. Die meisten kommen ja aus dem nördlichen Ruhrgebiet, also weiter weg von hier, sind aber alle ganz nett.

Wie hat dir der gemeinsame Wettkampf in Warendorf gefallen?
Jonathan Hildmann: War ganz gut, bis auf, dass die meisten mehr mit ihren Handys rumgespielt haben als sich mit den anderen Dingen zu beschäftigen, die eigentlich stattfinden sollten, zum Beispiel sich auf den Wettkampf vorbereiten und nicht die ganze Zeit rumtoben.

Welche Erfahrungen aus deiner Zeit im Kader wirst du für die Zukunft mitnehmen?
Jonathan Hildmann: Dass man seine Rennen auch direkt schneller angehen sollte, und nicht erst langsamer schwimmen und am Ende einen kurzen Endspurt.

von Jan Kleimeier
12.04.2011