Austausch 2011 in Greven

BildDas war ein Auftakt nach Maß: Bereits nach dem ersten Start schallte ein lautes "Ipti wipti tralla hipti" durch das Grevener Hallenbad. Das klare Zeichen dafür, dass den Schwimmern des TVE Greven ein Sieg gelungen war. Doch je länger der Wettkampf dauerte, desto häufiger hörte man ein "Oggy, Oggy, Oggy", den Schlachtruf der Engländer vom Beacon Swimming Club aus Crowborough. Letztendlich waren es auch die Gäste aus dem Süden Englands, die den Wettkampf für sich entscheiden konnten. Am Ende mussten die Gastgeber sogar noch Beacons zweite Mannschaft vorbei lassen, sodass sie im Gesamtklassement auf dem dritten Platz landeten. Doch fast noch wichtiger als das Ergebnis des Wettkampfes war die Stimmung in der Halle. Alle Schwimmer wurden frenetisch angefeuert, je enger das Rennen war, desto lauter schrien die Vereinskameraden.

BildUm nach dem Wettkampf die Zeit bis zur Siegerehrung zu überbrücken nutzten viele Familien die Möglichkeit, nach Münster zu fahren, um den Nachmittag in der Altstadt oder am Aasee zu verbringen.

Erschöpft vom bis dahin bereits langen Tag, freuten sich abends erstmal alle über das Buffet, um ihre Kraftreserven für den Rest des Abends wieder aufzufüllen. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde die Stimmung noch einmal nach oben getrieben. Begleitet von den verschiedenen Schlachtrufen wurden die Medaillen verteilt und die Pokale für die Gesamtwertung übergeben. Danach wendete man sich dem geselligen Teil des Abends zu. Schwamm man am Vormittag noch gegeneinander, feierte man nun gemeinsam den Abschluss des Austauschwochenendes.

Am Sonntagmorgen machten sich die Engländer nach anstrengenden zwei Tagen dann auch schon wieder auf den Weg nach Hause. Die vielen müden und traurigen Gesichter bei der Abfahrt machten deutlich, dass das Wochenende zwar anstrengend war, allen aber so viel Spaß gemacht hat, dass die drei Tage eigentlich viel zu schnell vorbei gegangen sind.

von Jan Kleimeier
12.09.2011