Kreismeisterschaften Halle 2010 in Ibbenbüren

BildMit 47 Medaillen kehrten die Schwimmer des TVE Greven am Wochenende von den Kreishallenmeisterschaften in Ibbenbüren zurück, darunter alleine 24 Goldene. Zudem gewannen die Aktiven zwölfmal Silber und elfmal Bronze. 14 Schwimmerinnen und Schwimmer gingen an beiden Tagen an den Start, und fast immer zeigten die Stoppuhren der Kampfrichter eine neue Bestzeit, zum Teil konnten sich die Grevener deutlich um mehrere Sekunden verbessern.

Sehr erfreulich war vor allem das gute Abschneiden in der offenen Wertung aller Jahrgänge. Hier schaffte es Vera Schlautmann (Jahrgang 1994) gleich dreimal auf den ersten Platz, Anna Baackmann (1995) und Jan Kleimeier (1988) ließen jeweils zweimal die gesamte Konkurrenz aus dem Kreis Steinfurt hinter sich. Jan Kleimeier wurde außerdem zweimal Zweiter und Lukas König (1989) erreichte zwei dritte Plätze.

Doch auch in den Jahrgangswertungen waren die Grevener oft ganz vorne zu finden. So konnte sich Jonathan Hildmann (1998) über insgesamt vier Goldmedaillen freuen, zumal er bei jedem Start seine persönliche Bestzeit deutlich verbessern konnte. Auch die ein Jahr jüngere Malin Machate (1999) war in ihrem Jahrgang erfolgreich, wenn es auch für den ersten Platz nicht reichte. Mit jeweils drei zweiten und dritten Plätzen kann sich ihre Bilanz dennoch sehen lassen. Ebenfalls Silber und Bronze konnte Niels Albrecht (1998) gewinnen. Eva Hock (1994) gewann einmal Silber und Patrizia Kittelmann (1993) erreichte dreimal den dritten Platz.

Die weiteren Jahrgangsmedaillen verteilen sich auf die älteren Schwimmer, die auch in der offenen Wertung erfolgreich waren. Vera Schlautmann gewann fünfmal Gold, Anna Baackmann und Jan Kleimeier waren jeweils dreimal schnellste in ihrem Alter und Lukas König ließ zweimal die Konkurrenz hinter sich.

Doch auch die anderen Grevener Schwimmer, für die es teilweise nur knapp nicht zum Sprung aufs Treppchen reichte, müssen sich mit ihren Leistungen nicht verstecken. Vor allem bei den Teilnehmern des Trainingslagers in den Herbstferien waren deutliche Leistungssteigerungen zu beobachten. So musste sich Celine Czech (1998) trotz Bestzeiten zweimal mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben, auch Niklas Anft (1998) blieb trotz mehrerer Bestzeiten der Sprung aufs Treppchen knapp verwehrt. Weitere persönliche Bestzeiten erreichten außerdem Zoe Zweihaus (2000) und Rabea Dolscheid (1997), die beide noch nicht so lange bei der Wettkampfmannschaft trainieren, sowie Alena Rosenthal (1995), die nach einer längeren Pause noch nicht wieder an ihre alten Zeiten heranreichen konnte.

Für die meisten Grevener Schwimmer beginnt jetzt die (Wettkampf-)Weihnachtspause, einige sind aber an den nächsten Wochenenden noch bei verschiedenen Wettkämpfen am Start, darunter auch in zwei Wochen die Bezirksmeisterschaften in Bottrop.

von Jan Kleimeier
29.10.2010